Chronik Feldersatzkompanie 180

Wappen Feldersatzkompanie 180
Wappen der Feldersatzkompanie 180

Die Feldersatzkompanie 180 geht im Oktober 1993 aus Teilen des im September des selben Jahres aufgelösten Feldersatzbataillons 65 hervor. Sie war eine reine Geräteeinheit, das heißt, dass mit Ausnahme des Kompaniefeldwebels, Materialnachweisunteroffiziers und Lagerverwalters zu Friedenszeiten kein weiteres Personal in dieser Einheit vorhanden ist.

Im Verteidigungsfall wäre diese Kompanie durch Reservisten auf eine Stärke von rund 100 Soldaten aufgewachsen und gab diese nach Anforderung als Ersatzpersonal an die Truppenteile der Brigade ab. Alle Waffen, das gesamte Gerät und Material dieser Kompanie, von der Panzerfaust über die Feldküche hin zu Verbandspäckchen für alle Soldaten waren eingelagert. Die Kraftfahrzeuge wären im Verteidigungsfall ebenfalls hingekommen.

Die Kompanie wurde im Oktober 1993 im Mobilmachungsstützpunkt Frankenstraße in Neumünster aufgestellt, verlegte im Sommer 1997 erst in die Hindenburg-Kaserne und bei deren Schließung im Jahre 2003 erfolgte dann die Verlegung in die Rantzau-Kaserne nach Boostedt.

Gliederung FErsKp 180: Die FErsKp 180 bestand aus 10 Teileinheiten, wobei die TE 006 - 010 reine Personalersatzteileinheiten waren. Das einzige STAN-Material dieser TE´s waren die eingelagerten Handwaffen und ABC-Schutzausstattungen für die Reservisten. Die TE 001 - 005 waren die Führungs- und Materialteileinheiten der Kp. An Dienst-Kfz hatten wir einen Unimog 2t und eine VW Pritsche. Unsere Waffenkammer war übrigens in der Scholtz-Kaserne im Stabsgebäude an der Wache. 

Wirtschaftliche Unterstellung FErsKp 180: Im MobStp Frankenstraße waren wir dem NschBtl 6 (lag nebenan in der Scholtz-Kaserne) und später dem PzBtl 183 wirtschaftlich unterstellt. In der Hindenburg-Kaserne dann erst dem FmBtl 6 (bzw. St/FmBtl 6), nach dessen Auflösung wiederum dem NschBtl 6 als Nachfolgeeinheit(in der Hibuka).

Die Feldersatzkompanie 180 zum 30.Juni 2008 aufgelöst.